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<pre>Sucht man vor dem sonntäglichen Duell zwischen RB Leipzig und Mainz 05 eine Gemeinsamkeit, so ist diese definitiv im jüngsten Ergebnis des letzten Bundesliga-Spieltages zu finden. Beide Vereine durften einen 2:0-Erfolg bejubeln.  <p> Rangnick: „Wir kriegen nach einem Abspielfehler das Tor innerhalb von vier Sekunden. Mit dazu beigetragen hat das nicht vorhandene Umschaltverhalten von allen Abwehrspielern, die vorn waren. Wir hatten heute zu viele Spieler, die nicht ihre Normalform hatten.“  <p>  Am vergangenen Spieltag setzte es eine 0:2-Heimpleite gegen Hertha BSC. Damit hat Köln 11 der bisherigen 13 Liga-Spiele verloren und ziert einsam das Tabellen-Ende. <p> Ob auch in diesem Aufeinandertreffen — wie im ersten Saisonduell — wieder acht Tore fallen, ist fraglich. Es gab in den bisherigen 91 Revierderbys in der Meisterschaft auch bereits 10 torlose Unentschieden, zuletzt am 29. Oktober 2016 in Dortmund. <p>  Man nehme nur Neuzugang Neven Subotic, der nach seinem Winter-Wechsel aus Dortmund (vorerst Leihe bis zum Saisonende) ohne Anlaufzeit Top-Leistungen abliefert; oder aber Milos Jojic, der die Zehnerposition nach fast zwei Jahren Reservisten-Dasein sogleich ordentlich ausfüllt.  </pre>


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<pre>In dieser Saison ließ der Aufschwung in Leverkusen derart lange auf sich warten, dass selbst so mancher Beteiligter bereits den Glauben an eine bevorstehende Wende verlor: Die beiden Siege gegen Frankfurt und Augsburg setzten nun aber doch noch die Aufholjagd in Gang.  <p> Wer fehlen wird? Das ist aktuell gar nicht klar! Insofern wird es eine große Überraschung sein, welche Elf am Sonntag überhaupt antreten darf.  <p>  Obwohl die Eisernen mittlerweile seit 14 Ligaspielen ungeschlagen sind, wird der Tabellenführer von den Bookies doch tatsächlich als recht deutlicher Außenseiter in den Ring geschickt. <p> Dabei ist Bayer die Wende zum Guten eigentlich schon in der englischen Liga-Woche geglückt; verdiente Siege gegen Mainz und Bremen stellten klar, dass von der vorangegangenen Mini-Krise nichts hängengeblieben ist: Vor allem beim 3:0 im Weserstadion lief es für die Rheinländer wieder richtig rund. <p>  Die neuerlich von den Bullen zu wuppende Englische Woche wird den Bayern das Leben dabei fast schon ein wenig zu einfach machen: Über die noch am Donnerstag in St. Petersburg kickenden Sachsen fallen die unterspielten Gäste vermutlich wie ein Rudel hungriger Wölfe her.  </pre> 


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<pre> Generell tun sich die Franken schwer, sobald sie in der Fremde ranmüssen. Nach wie vor ist der Aufsteiger auf fremden Geläuf ohne Sieg in dieser Saison.  <p> Aus den letzten fünf Bundesliga-Spielen holte Mainz drei Siege und ein Remis — das macht insgesamt 10. Damit ist der FSV in diesem Zeitraum die drittbeste Mannschaft der Liga. Nur Bayern und Hoffenheim waren noch besser.  <p>  Dennoch ist die Gefahr nicht von der Hand zu weisen, dass der lange Rückweg in die Spitzengruppe am Sonntag vorübergehend ins Stocken kommt; trotz aller Fortschritte kündigt sich das Highlight gegen die Sachsen als eine harte Reifeprüfung an. <p>  Dem kollektiven Jubel-Taumel tat das natürlich keinen Abbruch. Mit dem Sieg in Augsburg gelang ein wichtiger Schritt hinaus aus dem Abstiegssumpf. <p>  Das erste dieser drei Spiele steigt am Samstag. Der Gegner ist mit dem HSV zwar kein leichter, allerdings auch kein unbezwingbarer. In der Hinrunde haben sich die Mainzer im Volksparkstadion mit 3:1 durchsetzen können.  </pre>


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<pre> Mit einer über weite Strecken souverän agierenden Deckung und punktgenauen Pässen in die Tiefe schrammte die Ingolstädter nur haarscharf an einem Punktgewinn im Derby vorbei; in dieser Saison war kein anderes Team einer Überraschung gegen den Spitzenreiter derart nahe gekommen.  <p> Gelingt es nun, gegen die Bayern nochmals eine Schippe draufzulegen, könnte den RB-Kickern ein weiterer Saison-Höhepunkt gelingen: Mit einer befreit aufspielenden Darbietung sollte eine Revanche für die im Hinspiel erlittene Abfuhr keineswegs zu viel erwartet sein.   <p> – Sommer-Ersatz Tobias Sippel nahm sich die Pleite beim BVB besonders stark zu Herzen. <p>  Die resultierende Nullnummer schien somit zwar dem erhofften Maximum zu entsprechen — vom Auftritt eines Vizemeisters war die gezeigte Performance aber selbstredend himmelweit entfernt.  <p> – Dieter Heckings Statement nach der Nullnummer in Darmstadt lässt erahnen, dass Demut nicht in jedem Falle eine Zierde ist.  </pre>


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<pre> Damit setzte sich die Mannschaft von Trainer Christian Streich vorerst endgültig im Tabellenmittelfeld fest und sammelte gleichzeitig wichtige Zähler im Kampf um den anvisierten Klassenerhalt. Mit ihren 15 Zählern aus neun Partien gehört der SCF zu den Überraschungsteams der Saison.  <p> Eine Niederlage setzte es für die „Sechsundneunziger“ auch am vorigen Spieltag. Gegen Bayern München waren die Niedersachsen nahezu chancenlos und wurden mit 0:4 deklassiert.  <p>  Als äußerer Faktor könnte darüber hinaus auch der mediale Gegenwind seinen Anteil dazu beitragen, dass das Münchner Personal das Kriegsbeil alsbald zu begraben beginnt: Wie bereits erwähnt, rafft sich das Team in solchen Momenten am verlässlichsten zu Spitzenleistungen auf. <p>  Zurückführbar war diese aus Mainzer Sicht ärgerliche 180Â°-Wendung einmal mehr auf inferiore Schwächen in der eigenen Hintermannschaft. Kassierte diese — die 1:2-Pokalschlappe gegen 1860 München mit eingerechnet — doch bereits zum sechsten Mal hintereinander zwei oder mehr Gegentreffer.  <p> Insgesamt spricht die Bilanz allerdings klar für die Gladbacher. Von den bisherigen 86 direkten Duellen in der Bundesliga gingen die Fohlen 47 Mal als Sieger vom Platz. Vergleichsweise magere 23 Mal siegten die Kölner.  </pre>


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